Wie mache ich eine Maki Rolle
Die Maki Rolle ist die schwierigste Sushiform, wobei schwierig relativ ist. Nicht so schwierig wie Quantenphysik, aber auch nicht so wundervoll einfach wie ein Nigiri.

Vorbereitung:

1. Koche den Reis fürs Sushi
2. Bereite deinen Arbeitsplatz vor
3. Schneide die Füllung zurecht (je nach Geschmack kann man Gurke, Paprika, Avocado, thailändischen Mini-Spargel, eingelegten Kürbis, Lachs, Thunfisch, Garnelen, usw. verwenden – mein Favorit: Lachs mit Avocado und Frischkäse). Für die Füllung einer Maki Rolle nimmt man übrigens den Verschnitt vom Fisch d.h. es muss kein zusammenhängendes Stück sein. Viele kleine Fetzen funktioniert am Besten.

Lege das Seetangblatt (Nori) mit der glatten Seite nach unten auf die Bambusmatte. Das macht man vornehmlich wegen des Aussehens.

Mache nun deine Hände in der Wasserschale nass. Deine gesamte Hand muss sich feucht anfühlen. Das überschüssige/tropfende Wasser wischt du mit einem halbfeuchten Lappen ab. Nasse Hände sind vor allem wichtig, damit der Reis nicht an den Händen kleben bleibt, anstatt auf dem Nori-Blatt zu bleiben.

Nun verteile genügend Reis auf dem Blatt. Wie viel ist letzten Endes Übungssache. Lasse lediglich an der oberen Kannte ca. 3cm frei (das wird die Klebestelle). Denke auch an die äußeren Enden da sollte auch auf jeden Fall genug Reis sein.

Da jetzt genug Reis auf dem Seetangblatt verteilt ist, kommt jetzt der Belag. Vorher jedoch, solltest du von einem Längsende zum Anderen etwas Wasabi verteilen. Nimm beim ersten Mal nicht zu viel, vor allem nicht, wenn du Wasabi aus Wasabi Pulver oder gar frischen Wasabi genommen hast. Das zieht dir ansonsten die Schuhe aus! Direkt auf den Wasabi kommt dann der Belag.

Wenn du ein Einsteiger bist, dann probiere erst einmal nur Gurken, Paprika und Avocado. Verteile das Gemüse dann von einem Längsende zum Anderen. Direkt davor kommt dann der Fisch oder auch Ei funktioniert. Das Innere sieht niemand, also pack da soviel Kleinteile rein wie du willst. Das muss kein perfektes Filet sein.

Jetzt nimmst du das untere Ende des Konstrukts zusammen mit der Bambusmatte, und schließt die Hand halbrund, sodass das untere Ende direkt hinter dem Belag den Reis berührt. Jetzt schön fest zusammen drücken, und dann die Rolle bis zum Ende rollen. Die Rolle muss hierbei übrigens nicht rund sein die kann auch viereckig sein, das stört niemanden. In der Tat machen viele traditionelle Japaner die Rolle viereckig. Das Ende verklebt man dann einfach indem man das Nori-Blatt nass macht oder ein paar Reiskörner als „Klebeknöpfe“ verteilt.

Lege die Nahtstelle nach unten. Damit kommt die ganze liebevolle Füllung nicht rausgeschossen, wenn man mit dem Messer anfängt zu schneiden.

Jetzt die Rolle in der Mitte zerschneiden, beide Enden nebeneinander legen, und mit 3 Schnitten in 6 Teile zerlegen. Wenn die Enden der Rolle nicht gut aussehen, einfach abschneiden und vernaschen 😉

Sushi selber machen - Online Videokurs
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Die Maki Rolle ist die schwierigste Sushiform, wobei schwierig relativ ist. Nicht so schwierig wie Quantenphysik, aber auch nicht so wundervoll einfach wie ein Nigiri.

Vorbereitung:

1. Koche den Reis fürs Sushi
2. Bereite deinen Arbeitsplatz vor
3. Schneide die Füllung zurecht (je nach Geschmack kann man Gurke, Paprika, Avocado, thailändischen Mini-Spargel, eingelegten Kürbis, Lachs, Thunfisch, Garnelen, usw. verwenden – mein Favorit: Lachs mit Avocado und Frischkäse). Für die Füllung einer Maki Rolle nimmt man übrigens den Verschnitt vom Fisch d.h. es muss kein zusammenhängendes Stück sein. Viele kleine Fetzen funktioniert am Besten.

Lege das Seetangblatt (Nori) mit der glatten Seite nach unten auf die Bambusmatte. Das macht man vornehmlich wegen des Aussehens.

Mache nun deine Hände in der Wasserschale nass. Deine gesamte Hand muss sich feucht anfühlen. Das überschüssige/tropfende Wasser wischt du mit einem halbfeuchten Lappen ab. Nasse Hände sind vor allem wichtig, damit der Reis nicht an den Händen kleben bleibt, anstatt auf dem Nori-Blatt zu bleiben.

Nun verteile genügend Reis auf dem Blatt. Wie viel ist letzten Endes Übungssache. Lasse lediglich an der oberen Kannte ca. 3cm frei (das wird die Klebestelle). Denke auch an die äußeren Enden da sollte auch auf jeden Fall genug Reis sein.

Da jetzt genug Reis auf dem Seetangblatt verteilt ist, kommt jetzt der Belag. Vorher jedoch, solltest du von einem Längsende zum Anderen etwas Wasabi verteilen. Nimm beim ersten Mal nicht zu viel, vor allem nicht, wenn du Wasabi aus Wasabi Pulver oder gar frischen Wasabi genommen hast. Das zieht dir ansonsten die Schuhe aus! Direkt auf den Wasabi kommt dann der Belag.

Wenn du ein Einsteiger bist, dann probiere erst einmal nur Gurken, Paprika und Avocado. Verteile das Gemüse dann von einem Längsende zum Anderen. Direkt davor kommt dann der Fisch oder auch Ei funktioniert. Das Innere sieht niemand, also pack da soviel Kleinteile rein wie du willst. Das muss kein perfektes Filet sein.

Jetzt nimmst du das untere Ende des Konstrukts zusammen mit der Bambusmatte, und schließt die Hand halbrund, sodass das untere Ende direkt hinter dem Belag den Reis berührt. Jetzt schön fest zusammen drücken, und dann die Rolle bis zum Ende rollen. Die Rolle muss hierbei übrigens nicht rund sein die kann auch viereckig sein, das stört niemanden. In der Tat machen viele traditionelle Japaner die Rolle viereckig. Das Ende verklebt man dann einfach indem man das Nori-Blatt nass macht oder ein paar Reiskörner als „Klebeknöpfe“ verteilt.

Lege die Nahtstelle nach unten. Damit kommt die ganze liebevolle Füllung nicht rausgeschossen, wenn man mit dem Messer anfängt zu schneiden.

Jetzt die Rolle in der Mitte zerschneiden, beide Enden nebeneinander legen, und mit 3 Schnitten in 6 Teile zerlegen. Wenn die Enden der Rolle nicht gut aussehen, einfach abschneiden und vernaschen 😉

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28 Kommentare zu “Wie mache ich eine Maki-Rolle?”

  1. Hi Tim,
    danke für deine klasse Seite! Ich habe jetzt schon ca. 7 Mal Sushi gemacht, dank dir 😉
    Doch mir stellt sich immer wieder das Problem, dass die Sushi Rollen anscheinend zu „dick“ sind. Also entweder zu viel Reis, oder die Füllung zu viel? Ich esse sehr gerne in den Maki Rollen Surimi Sticks mit Frischkäse und Gurke. Allerdings zerfällt mir die Rolle ab und zu.
    Hast du Tipps, wie viel Reis man drauf machen sollte und wie dick man das Gemüse oder den Fisch schneiden soll? Drückst du den Reis fest an, oder setzt du ihn locker drauf?

    LG und vielen Dank
    Lea

  2. Hallo Tim,

    sieht zwar behämmert aus: aber ich lege mir immer zwischen Bambusmatte und Seetangblatt Frischhaltefolie. Dann klebt der Reis nicht so in die Bambusritzen 🙂

    Für alle Anfänger: einfach mal ausprobieren! Sushi zubereiten macht so Spaß, vor allem, kann man so viel Avocado und Fisch reinmachen, wie man möchte! Im Restaurant ist mir immer zu wenig drin 😛
    Kann eigentlich nicht viel Schief gehen. Und wenn die Röllchen am Anfang nicht so schön sind fürs Auge, macht es auch nix, weil schmecken tuts trotzdem lecker! Es wird dann auch von Mal zu Mal schöner!

    Liebe Grüße

    Betti

  3. Schöne Anleitung… Danke!

    Meine „Geheimzutat“ beim Sushi ist Mayonnaise (ehrlich 😉 aus der Tube. Das kommt bei mir zuerst als Streifen drauf und dann die Zutaten. Das hält alles besser zusammen und erleichtert das Rollen. Auch der Geschmack passt gut. Ein anderer Trick ist, sich mit der Mayo die Hände (oder noch besser Handschuhe) einzureiben. Damit bleibt der Reis nicht kleben.

    1. Hey Matthias,

      den Trick mit der Mayo am Handschuh kannte ich noch nicht. Sensationell!

      Mayo wird übrigens in den westlichen Ländern sehr häufig im Sushi eingesetzt. Z.B. in Spicy Tuna Rollen, findet man das häufiger.

      Danke für deine Tipps, man lernt nie aus 🙂

      Gruß Tim

  4. Hallo!
    Nimmst du eigentlich bestimmte Noriblätter oder ist das egal?
    Bei meinem letzten Sushi-Versuch hat das ganze richtig ekelig geschmeckt und ich verdächtige die Blätter. Der Geschmack war Algen-mäßig und die Blätter haben auch ziemlich gestunken… Kaufst du die in einem Asia-shop oder im Supermarkt?
    Liebe Grüße!

    1. Hi Lena,

      ich nehme eigentlich ’normale‘ Noriblätter. Wobei ich nicht genau was andere als normal wären. Höre auch zum ersten mal, dass die stinken.

      Ich kaufe meine immer bei Amazon gleich im Monsterpack. Aktuell habe ich die hier: http://sushiselbstmachen.de/nori_fuer_lena

      Eine Alternative wären auch Sojablätter: http://sushiselbstmachen.de/amazon/sojablaetter

      Wie war denn die Lagerung der Blätter? Hast du die frisch aus der Verpackung genommen? Wenn nein, dann pack die mal immer in eine Tupperdose mit diesem kleinen Luftentfeuchterpack. Ansonsten kann es sein, dass die Feuchtigkeit ziehen und verderben. Das wäre zumindest eine mögliche Erklärung für den Geruch.

      Gruß Tim

  5. Hey Tim. (:
    Ich werde am Donnerstag dein Sushi zum ersten mal selbst ausprobieren, wirklich supertolle Anleitung!
    Was ich nur frage wollte: Muss der Wasabi unbedingt sein oder kann ich ihn vielleicht auch weglassen?
    Liebe Grüße. :3

    1. Hi Lea,

      nein der Wasabi muss natürlich nicht sein. Gibt zwar dem Sushi eine spezielle Note, wem das aber zu scharf ist der kann das auch problemlos weglassen. Viel Spaß bei deinem ersten selbstgemachten Sushi.

      Grüße auch an dich 🙂

  6. Hab dein Sushi-Rezept vorhin ausprobiert, und somit mein aller erstes Sushi gemacht 😀 und es hat echt lecker geschmeckt!!! Vielen Dank für deine super Anleitung und deine Tipps.

  7. Tim, deine Seite ist wirklich toll! Großes Kompliment.
    Ich bin soeben dabei, Sushi zu machen. Der Reis kühlt gerade ab. Das ist das erste Mal für mich. Gestern habe ich deine Seite entdeckt und sie hat mir sehr geholfen. Bin ja nur eine kleine Anfängerin 🙂
    Ich werde hier regelmäßig reinschauen um mir immer wieder Tipps zu holen und um besser zu werden.
    Also vielen Dank, dass du dir hier die Mühe machst!

    Liebe Grüße an dich.

    1. Hi Janina,

      Mühe? Ich LIEBE Sushi, da ist das hier doch keine Mühe 😉

      Wenn du Anregungen hast worüber ich noch schreiben soll bin ich dafür immer dankbar. Habe zwar noch ein paar Themen die ich angehen will, aber Input ist immer willkommen.

      Viel Spaß weiterhin beim Sushi machen und schreib mal wie es geworden ist.

      Gruß Tim

  8. Hei tim ich hab am 19.2 also morgen b-day un wolte sushi selebr machen ..ich wollts eig schon an sivester machen aber dann habe ichs verpennt alles zu kaufen. über tipps freue ich mich was kann man denn überhaupt falsch machen!

    1. Hi Max,

      dann bin ich wohl gleich der erste der dir gratulieren darf 🙂

      Man kann eigentlich wenig falsch machen. Das schlimmste wäre, wenn dir der Reis anbrennt weil das den Geschmack beinträchtigt. Alles andere geht dann eher in den kosmetischen Bereich und ist Übungssache. Ich würde dir empfehlen mein Ebook zu lesen. Ist kostenlos und du hast auf einen Blick wie du vorgehen musst. Einfacher gehts fast nicht mehr.

  9. Hi Tim,
    kann man Sushi auch mit angebratenem Fisch machen und wenn ja ist das zu empfehlen?
    Oben auf dem ersten Bild sieht das nämlich sehr lecker aus, wenn ich das überhaupt so richtig sehe, dass der Fisch nicht roh ist. 🙂

    1. Hi Anke,

      klar kann man das auch mit angebratenem Fisch machen. Ist sogar sehr häufig als Kombination. Beim Fisch braten aber immer aufpassen, den nicht zu lange zu braten ansonsten verliert er den Biss.

      Auf dem ersten Bild ist tatsächlich kein roher Fisch zu sehen. Das liegt aber eher daran, dass das was du sehen kannst Omelette ist 😉 Trotzdem lecker 🙂

  10. Mein Freund und ich haben letztens Sushi selbst gemacht und kein Reisessig rein gemacht, kann es deswegen sein das es nicht so den ursprünglichen geschmack hatte?

    oder gibt es denn vielleicht noch ein geheimes gewürz?

    1. Hi Maria,

      nein das ‚geheime‘ Gewürz ist tatsächlich der Reisessig. Wenn du eine super super super geheime Zutat rein machen möchtest, dann mach noch ein kleines Stück (ein wirklich kleiner Streifen) Noriblatt auf den Reis wenn du ihn kochst. Nimm das aber nach 5 Minuten wieder raus.

  11. Ich finde eure Anleitung einfach wirklich super! 🙂
    Ich koche und backe sehr gerne, aber an Sushi hatte ich mich zuvor nie ran getraut! Aber dank eurer Hilfe kann ich das nun auch meinen Freunden servieren! 🙂
    Danke! 🙂

      1. Hallo Tim,
        ich werde das gleich mal morgen zu Silvester ausprobieren! Ich hoffe meinen Gästen schmeckt es dann auch! 😉

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